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Heimat- und Kulturverein Kaub e.V. Ein Vereinsporträt
Unter der Leitung des Volksbildungswerkes wurde erstmals 1974 das historische Schauspiel "Elslein von Kaub" aufgeführt, dem zwei Jahre später, also 1976, das ebenfalls historische Stück "Blücher in Kaub" folgte. Unter Leitung von Rudolf Gemmeke drehte man 1978 mit der Theatergruppe den Fernsehfilm "Die Frauen von Pfalzgrafenstein". Die mit dem Elslein- und Blücherspiel begonnene Triologie fand im Jahre 1979 mit dem Schauspiel "St. Theonest - oder im Wein liegt Wahrheit" ihre Vollendung. 1983 kamen anlässlich der 1000-Jahrfeier Kaubs nochmals die "Elslein-Spiele" zur Aufführung. Die in den Jahren von 1974 bis 1983 durchgeführten Veranstaltungen, bis auf "Die Frauen von Pfalzgrafenstein", fanden ausnahmslos als Freilichtaufführungen auf dem Kauber Kirchplatz statt. Bis zum Jahre 1989 kamen mehrere kleine Theaterstücke, auch mit Einbeziehen von Nachwuchskräften, im katholischen Jugendheim Kaub, zur Aufführung. Mit dem Schauspiel "Die Brücke zur Freiheit" fand im Jahre 1990 auf einer schwimmenden Bühne mitten im Rhein eine einzigartige Großveranstaltung statt. Pioniere der Bundeswehr schlugen vom rechten Rheinufer eine Brücke zur Pfalzgrafenstein, an die eine Bühne sowie eine Zuschauertribüne angedockt waren. Mehr als 200 Amateurschauspieler waren im Einsatz und mehr als 9000 Zuschauer hat dieses großartige Schauspiel angelockt. 1991 folgte, im kath. Jugendheim aufgeführt, das Lustspiel "Die Ritter sind los". 1992 wurde das Zuckmayer Stück "Der fröhliche Weinberg", wie alle folgenden Stücke, in Mundart auf dem Kauber Kirchplatz aufgeführt. Es folgte 1993 "Der eingebildete Kranke", 1994 nochmals" Der fröhliche Weinberg", 1995" Der Raub der Sabinerinnen", 1996 "Zuckmayers Schinderhannes", 1997 "Die Biedermänner" von Robert Stromberger; außerdem: Mitwirken der Theatergruppe zur SWR-Fernsehsendung "Burg- und Schlossgeschichten" auf der Marksburg. 1998 Aufführung des Lustspiels "Pension Schöller" und wiederum Mitwirken der Theatergruppe für die Serie "Burg- und Schlossgeschichten" auf Burg Lahneck. 1999 aus Anlass der 675jährigen Wiederkehr der Verleihung der Stadtrechte an Kaub wiederum das historische Schauspiel "Elslein von Kaub". 2000 Aufführung des historischen Schauspiels "Der
Magdeburger Kaiserreigen" während des
mittelalterlichen Spectaculums in Oberwesel. 1993 Restaurierung des historischen Gasthausschildes "Zur Stadt Mannheim". (Das Gasthaus "Zur Stadt Mannheim" war während des legendären Rheinübergangs 1813/14 Blüchers Hauptquartier). 1995 Beschaffung eines historischen Briefkastens aus dem Jahre 1896. 1995 Anschaffung eines Ölgemäldes von Hendric Jaspers aus dem Jahre 1858 (Alt Caub). 1995 Restaurierung der Madonnenfigur am ehemaligen kurpfälzischen Amtshaus. 1996 Beschaffung und Restaurierung der Traditionsfahne des ehemaligen Kauber Knappenvereins. Beschaffung der Fahne des Landsturmbatallions Rüdesheim - Caub von 1814. 1998 Beschaffung einer originaigetreuen Nachbildung der "Cauber Madonna" (Original von 1420 steht im Hessischen Landesmuseum Kassel) 1999 Beendigung der 1998 begonnenen Renovierungsarbeiten der BergrutschopferGedenkstätte von 1876. 1999 Fertigstellung der renovierten Kriegervereinsfahne von 1894. 2000 Restaurierung des Kriegerdenkmals
von 1891 und der dazugehörenden Kanonen. Sonstige Aktivitäten: Ausgebildete und sachkundige Stadtführer des Vereins stehen in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Kaub interessierten Gästen und Besuchern bei Bedarf zur Verfügung. Regelmäßig veranstaltete Mundartabende sollen dazu beitragen, dass die Heimatsprache nicht in Vergessenheit gerät. Seit 1996 werden auch die Kauber Repräsentationsfiguren,
Marschall Blücher und Eislein von Kaub, von Seiten des
Vereins gestellt.
Bankverbindung Kauber Volksbank Konto Nr.: 308 165 01 BLZ: 570 924 00 |