Historischer Stadtrundgang durch die Blücherstadt Kaub
Vor der ehemaligen Oberförsterei
(Zollstraße Nr. 46)
Der Gebäudeteil im Innenhof wurde in den Jahren 1610 - 1611, das von hier sichtbare Hauptgebäude im Jahre 1722 errichtet. In diesen Häusern waren Amtskellerei, Lager und Zollverwaltung untergebracht. Nach kurpfälzischer Zeit war dort die nassauische Rezeptur dann das preußische Rentenamt und später die Forstverwaltung untergebracht. Heute ist der gesamte Komplex in Privatbesitz.
Der lateinische gefaßte Spruch über dem Haupttor unter der Madonnenstatue lautet:
" MULIER AMICTA SOLE ET LUNA SUP PEDIBUS EIUS.
apocal. cap. 12 V. 1",
also aus der Offenbarung des hl. Johannes, Kapitel 12, Vers 1, und heißt auf deutsch: Ein Weib mit der Sonne bekleidet und der Mond unter ihren Füßen.
Vor der Terrasse Hotel Turm bzw. vor dem Betreten des Hochwassernotwegs "Auf der Mauer".
Der Mainzer Torturm, ehemaliger Bestandteil der Stadtbefestigung; heute wird er privat von der Kauber Volksbank genutzt, die ihn in jüngster Zeit auch liebevoll saniert hat. Die bereits 1275 erwähnte Stadtmauer mit Wehrgang sicherte die Rheinfront von Kaub. Sie führte vom Turm der heutigen ev. Kirche bis zum Amtsturm am kurpfälzischen Amtshaus. Heute dient der Rest der Stadtmauer als Hochwassernotweg.