|
Aus Bad Emser Wohnstuben Einige ausgewählte Teller, Tassen und Kannen in der kleinen Vitrine in der Raummitte spiegeln fast zwei Jahrtausende Esskultur in Bad Ems wider, vom einfachen römischen Tonschälchen zum Zinngeschirr und zur Porzellantasse. Die übrigen Exponate in der rechten Raumhälfte stammen aus Wohnstuben vorwiegend des späten 19. Jahrhunderts. Das Spinnrad erinnert an die jahrhundertealte Heimindustrie. Mag der Wandschmuck heute mehr dem Kitsch als der Kunst zugerechnet werden, so steht er doch für das im 19. Jahrhundert neu aufgekommene Streben des Kleinbürgertums nach Behaglichkeit. Der Sekretär ist eine bemerkenswerte Handwerkerarbeit aus der Bad Emser Schreinerei Ebner in der Friedrichstraße. Aus dem selben Haushalt, allerdings nicht aus Bad Ems, stammt das Symphonium. Lange vor der Verbreitung von Radio und elektronischen Tonträgern erzeugte es mit der Technik der Spieluhren einen hervorragenden Klang.
Unscheinbar und doch entscheidend für die Wohn- und Lebensqualität: die Wasserleitung. Gezeigt werden Ton- und Bleirohre aus verschiedenen Jahrhunderten.
Festzug zur 600-Jahrfeier der Stadt Bad Ems 1925. Zurück in den Flur |