Drechsler
Er
stellte alle runden Teile für Möbel, Stühle, Tische sowie die
Naben für Räder, Spinnräder und Geländerstäbe her. Eine
besondere Spezialität war die Herstellung der Teller, Bestecke,
Schüsseln und Kienspanständer. Später stellte er auch die
vollständigen Spinnräder und Haspeln her.
1. Drehbank
Sie besteht aus zwei Teilen:
a) aus dem 300 bis 400 Jahre alten Drehbankgestell, mit Fußantrieb, Schwungrad,
Dreigangantrieb und dem Drechsleraufbau.
b) dem 1850 hergestellten Hunderadantrieb
- an der Außenwand der Werkstatt war ein Hunderad mit ca. drei Metern Durchmesser,
60 cm Lauffläche (Platz für zwei Hunde).
- eine Transmission für den Antrieb der Dreh- oder Drechselbank, einer Bandsäge,
eines Schleifsteines.
c) ein Leerlauf- und Dreiganggetriebe
d) eine Langlochbohr- und Fräsvorrichtung
e) ein Schiebebock zum Einspannen einer Radnabe, zum Bohren und Fräsen
f) 1918 fand die Umstellung auf den Elektromotor statt.
2. Werkzeugbrett mit Drechseleisen, Gewindebohrern, Zapfenbohrern
3. Holzbohrwinde mit Bohreinsätzen
4. Einsetzbares Stufengetriebe
5. Spann- und Leimbock für Spinnräder.