Küfer

Es war in unserem ländlichen Raum der Hersteller von Gefäßen aller Art: Bier-, Wein- und Butterfässern, Fleischbütten, Waschzubern, Bottichen, Kübeln und Eimern. Eichenholzstämme wurden entrindet, auf die erforderliche Länge gesägt, vom Spintholz befreit, auf Daubenstärke gespalten und zum Trocknen aufgesetzt.

1. Handbeil

Es diente dem Zurechthauen der Dauben.

2. Fugenbank - Langhobel

Mit Hilfe der Fugenbank enthielten die Dauben ihren Fugenwinkel.

3. Eisen oder Holzreifen

wurden mit Schraubzwingen an vier Dauben befestigt.

4. Faßzug

Nachdem die Dauben nebeneinander eingesetzt waren, wurden sie mit dem Faßzug zusammengesetzt. Zwei bis drei Eisenringe wurden mit Schlegel und Treiber angetrieben. Anschließend feuchtete man die Dauben an, ein kleines Feuer wärmte die feuchten Dauben an und trocknete sie wieder. Dieser Vorgang wurde öfter wiederholt. Gleichzeitig zog man die Reifen auf und schluß sie mit Schläger und Treiber fest. Anschließend wurden die Dauben ausgerichtet, abgemessen und mit einem Endhobel glattgehobelt. Mit dem Rund- oder Auskerbhobel wurden die Dauben innen geglättet.

5. Kargelkamm

Mit ihm wurde eine Rille zum Einsetzen des Bodens gezogen. Für den Faßboden wurden mehrere Dauben mit Holzdübeln miteinander verbunden, gekennzeichnet und mit einem Zirkel kreisförmig umrissen. Anschließend mit dem Bodenhaken eingesetzt.

6. Bohrwinde

7. Spundlochzieher - damit wurden die Spundlöcher aufgebohrt.

8. Rundhobeln - zum Glätten der Innenwände.

9. Holzhammer - zum Anziehen der Dauben.

10. Schnitzbank - zur Vorrichtung der Dauben.