Tante-Emma-Laden
Bis
ins 19. Jahrhundert hinein war jede Familie
"Selbstversorger" für Nahrung, Kleidung, Wohnung.
Gebraucht wurde höchstens etwas Gewürz, Salz, Näh- und
Strickutensilien. Mit wachsenden Ansprüchen entstanden in den
Dörfern die Lädchen; "Tante-Emma-Laden".
Viele dieser "Tante-Emma-Läden" führten auch Güter für den landwirtschaftlichen Bedarf (Dünger, Saatgut, Futtermittel) oder kauften landwirtschaftliche Produkte wie Honig oder Eier zum Weiterverkauf auf.
1. Vorratswand - Schubladen mit Schildern.
Es wurde alles möglichst lose verkauft, in Tüten gefüllt und abgewogen.
2. Offene Kästen für Kleinkram (alles, was man zum Nähen, Stricken, Waschen und Würzen brauchte).
3. Blech- und Pappschachteln für Gewürze.
4. Regal für Tabak, Kaffeeersatz und abgepackte Ware.
5. Öl- und Essigbehälter
Der Inhalt wurde in 1,0 l , 0,5 l oder 0,25 l Bechern abgemessen und in Flaschen abgefüllt.
6. Oetkerständer
Die Firma "Oetker" erreichte bald für ihre Waren eine Monopolstellung und stellte eigene Verkaufsständer auf.
7. Senfeimer mit Abmeßgerät.
8. Behälter für Zuckersteine - um Kinder beim Einkauf zu erfreuen, wurden oft Zuckersteine zugegeben.
9. Kaufmannswaage
10. Registrierkasse
11. Werbeschilder