Skincare als Teil ganzheitlicher Wellness

Skincare als Teil ganzheitlicher Wellness

Pflegende Wellnessroutinen für zu Hause

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Wellness geht nicht nur im Spa. Auch die eigenen vier Wände werden mit den richtigen Tipps und Produkten zur Entspannungsoase. Klassische Wellness-Rituale dürfen dabei keinesfalls fehlen, denn insbesondere im eigenen Zuhause entsteht Raum für neue Gewohnheiten, die die Hautgesundheit und das umfassende Wohlbefinden gleichermaßen unterstützen. Dabei steht weniger der Aufwand im Vordergrund als die Regelmäßigkeit und eine stimmige Abfolge einzelner Schritte.

Die Haut reagiert sensibel auf Stress und innere Unruhe. Auch Schlafmangel begünstigt mitunter trockene oder zu Unreinheiten neigende Haut, eine vorzeitige Faltenbildung und dunkle Schatten unter den Augen. Entspannende Elemente tragen dazu bei, diese Einflüsse abzufedern und Pflegeprozesse zu unterstützen. Skincare ist deshalb längst nicht mehr nur simple Hautpflege.

Anstelle von schnellem Eincremen nimmt man sich für die Routine nun Zeit. So wird die Skincare im Alltag zu einem festen Wellnessbestandteil, selbst an stressigen Tagen. Dass sich die Hautpflege dabei nicht alleine auf die verwendeten Produkte beschränkt, ist eine Grundregel. Cremes, Seren und Co. sind schließlich nur ein kleiner Teil der Skincare. Wenn die Hautpflege nämlich zur neuen Wellnessroutine werden soll, sollte sie als fester Bestandteil der täglichen Me-Time angesehen werden. In Kombination mit einer ruhigen Atmosphäre und der Lieblings-Playlist entsteht dann ein Ritual, das Körper und Geist gleichermaßen anspricht.

Die passende Hautpflege finden

Nicht jedes Produkt passt zu jeder Haut. Wenn die Haut nach der Pflege vermehrt gerötet ist oder vielleicht sogar spannt, sollten zum Beispiel unbedingt neue Produkte her. Der Einstieg in eine neue Pflegeroutine erfordert allerdings Geduld, weil jede Haut individuell auf Inhaltsstoffe und Texturen reagiert. Was bei einer Person gut funktioniert, löst also möglicherweise bei einer anderen Irritation aus. Deshalb empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen, bei dem neue Produkte nacheinander integriert werden und ausreichend Zeit zur Reaktion bleibt.

Zu Beginn zeigen sich mitunter Veränderungen des Hautbildes, die verunsichern. Dazu zählen auch vorübergehende Unreinheiten und ein ungewohntes Hautgefühl. Solche Reaktionen lassen sich häufig als Übergangsphase einordnen, insbesondere bei Produkten mit aktiven Wirkstoffen. Eine Erstverschlimmerung des Hautbildes ist also zunächst ganz normal. In der Regel legt sich dieser Zustand nach drei bis vier Wochen.

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Auch wenn man mit einem neuen Produkt auf den ersten Blick zufrieden ist, sollte das Hautbild nach der Integration von neuen Pflegeprodukten über mehrere Wochen hinweg beobachtet werden.

Das häufige Wechseln von Cremes und Co. ist unbedingt zu vermeiden, außer natürlich, es kommt zu unangenehmen Nebenwirkungen. Werden die Produkte zu häufig ausgetauscht, erschwert das die Einschätzung, ob ein Produkt für die eigene Haut funktioniert oder eben nicht.

Einfache Pflegeabläufe für den Alltag

Alltagstaugliche Routinen zeichnen sich durch Einfachheit aus. Statt vieler einzelner Produkte genügt meist eine überschaubare Abfolge, die regelmäßig eingehalten wird. Ausschlaggebend bleibt dabei die Abstimmung auf den eigenen Hauttyp und die jeweiligen Bedürfnisse.

Ein strukturierter Ablauf für eine morgendliche wie abendliche Routine umfasst beispielsweise

  • eine sanfte Reinigung, die Rückstände entfernt und die Haut vorbereitet
  • die pflegende Phase mit feuchtigkeitsspendenden oder beruhigenden Seren und einer Feuchtigkeitscreme
  • ein kurzer Moment der Ruhe, um die Pflege bewusst einwirken zu lassen

Entspannung gezielt in die Pflegeroutine integrieren

Wellness zu Hause lebt von kleinen Akzenten. Warme Kompressen, Gesichtsmassagen oder bewusstes Atmen im Laufe der Pflege verstärken zum Beispiel die Wirkung der Routinen. Solche Elemente benötigen außerdem wenig Zeit, fördern aber die Durchblutung und schaffen einen spürbaren Entspannungseffekt.

Auch äußere Rahmenbedingungen beeinflussen die Wirkung. Ein ruhiger Raum, Duftkerzen und die Lieblingsklänge auf den Ohren helfen unter anderem, Rituale zu verankern.

Skincare sollte nicht als lästiger Schritt in der Abend- oder Morgenroutine angesehen werden. Ganz im Gegenteil, wenn die Hautpflegeroutine zur kleinen Auszeit wird, freut man sich jeden Tag aufs Neue darauf. Vorfreude ist letztlich die beste Voraussetzung für Regelmäßigkeit, auch und insbesondere, wenn es im Alltag einmal drunter und drüber geht.