Der Tod eines nahestehenden Menschen stellt Angehörige vor eine emotionale Ausnahmesituation. Gleichzeitig müssen in kurzer Zeit zahlreiche organisatorische und rechtliche Schritte erledigt werden. Genau hier übernimmt ein Bestatter aus Chemnitz – bestattungenmitherz-chemnitz.de eine zentrale Rolle: Er koordiniert Abläufe, kümmert sich um Formalitäten und entlastet die Hinterbliebenen in einer Phase, in der klare Entscheidungen oft schwerfallen. Der folgende Leitfaden zeigt Schritt für Schritt, wie der Ablauf nach einem Todesfall aussieht und wann sowie wie ein Bestatter beauftragt wird.
1. Eintritt des Todes und ärztliche Feststellung
Der erste notwendige Schritt ist die ärztliche Feststellung des Todes. Stirbt eine Person zu Hause, muss ein Arzt verständigt werden, der den Tod offiziell bestätigt und den Totenschein ausstellt. In Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Hospizen erfolgt dieser Schritt automatisch durch das medizinische Personal.
Der Totenschein ist ein zentrales Dokument, das später für Behördengänge und die Beauftragung des Bestatters benötigt wird. Ohne dieses Dokument können keine weiteren Maßnahmen eingeleitet werden.
2. Entscheidung: Welcher Bestatter soll beauftragt werden?
Nach der ärztlichen Feststellung stellt sich die Frage, welcher Bestatter kontaktiert werden soll. Angehörige sind dabei nicht an einen bestimmten Anbieter gebunden, auch nicht an Empfehlungen von Kliniken oder Pflegeeinrichtungen.
Wichtige Auswahlkriterien sind unter anderem:
- regionale Nähe
- transparente Kostenstruktur
- Erreichbarkeit (idealerweise 24/7)
- Umfang der angebotenen Leistungen
- persönliche Betreuung und Beratung
Ein seriöser Bestatter nimmt sich Zeit für ein erstes Gespräch und erklärt den weiteren Ablauf verständlich und strukturiert.
3. Kontaktaufnahme mit dem Bestatter
Sobald die Entscheidung gefallen ist, wird der Bestatter telefonisch oder persönlich kontaktiert. In vielen Fällen erfolgt die Abholung des Verstorbenen zeitnah – entweder aus der Wohnung, dem Krankenhaus oder der Pflegeeinrichtung.
Bereits beim ersten Gespräch klärt der Bestatter grundlegende Fragen:
- Wo ist der Todesfall eingetreten?
- Gibt es bereits Wünsche zur Bestattungsart?
- Liegt eine Bestattungsvorsorge oder ein Testament vor?
- Wer sind die nächsten Angehörigen?
Ab diesem Moment übernimmt der Bestatter die organisatorische Leitung des gesamten Prozesses.
4. Überführung des Verstorbenen
Die Überführung zählt zu den ersten praktischen Aufgaben des Bestatters. Dabei wird der Verstorbene pietätvoll in einen Kühlraum oder in die eigenen Räumlichkeiten des Bestattungsunternehmens gebracht. Je nach Bundesland gelten bestimmte Fristen, innerhalb derer die Überführung erfolgen muss.
Der Bestatter sorgt dafür, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden und informiert die Angehörigen transparent über den Ablauf.
5. Beratungsgespräch und Festlegung der Bestattungsform
In einem persönlichen Beratungsgespräch werden die weiteren Schritte detailliert besprochen. Dabei geht es unter anderem um die Wahl der Bestattungsart, zum Beispiel:
- Erdbestattung
- Feuerbestattung
- Seebestattung
- Natur- oder Waldbestattung
Auch die Gestaltung der Trauerfeier, die Auswahl des Sarges oder der Urne sowie individuelle Wünsche werden in diesem Gespräch festgelegt. Ein guter Bestatter achtet darauf, dass die Entscheidungen zum Verstorbenen und zu den Angehörigen passen – ohne Zeitdruck.
6. Erledigung von Formalitäten und Behördengängen
Ein besonders entlastender Aspekt der Bestatterleistung ist die Übernahme aller formalen Aufgaben. Dazu zählen unter anderem:
- Anzeige des Sterbefalls beim Standesamt
- Beantragung der Sterbeurkunden
- Abmeldung bei Krankenkasse, Rentenversicherung und weiteren Stellen
- Koordination mit Friedhofsverwaltungen oder Krematorien
Die Angehörigen müssen hierfür lediglich die notwendigen Unterlagen bereitstellen, etwa Personalausweis, Geburts- oder Heiratsurkunde.
7. Planung der Trauerfeier und Beisetzung
Parallel zu den Formalitäten plant der Bestatter die Trauerfeier und Beisetzung. Dazu gehören:
- Terminabstimmung mit Friedhof oder Kirche
- Organisation von Rednern oder Geistlichen
- Gestaltung von Traueranzeigen und Danksagungen
- Auswahl von Blumenschmuck und Musik
Der Bestatter fungiert hierbei als Koordinator zwischen allen Beteiligten und stellt sicher, dass der Ablauf würdevoll und reibungslos verläuft.
8. Durchführung der Bestattung
Am Tag der Bestattung begleitet der Bestatter die Angehörigen und sorgt für einen strukturierten Ablauf. Er koordiniert die Ankunft der Trauergäste, den Ablauf der Zeremonie und die Beisetzung selbst.
Für viele Hinterbliebene ist es beruhigend zu wissen, dass ein fester Ansprechpartner vor Ort ist, der sich um alle organisatorischen Details kümmert und bei Fragen jederzeit ansprechbar bleibt.
9. Nach der Bestattung: Weitere Unterstützung
Auch nach der Beisetzung endet die Arbeit des Bestatters nicht zwangsläufig. Viele Unternehmen unterstützen bei:
- Danksagungskarten
- Abmeldung weiterer Verträge
- Fragen zur Grabpflege
- Vermittlung von Trauerbegleitung
Dieser Service hilft Angehörigen, sich Schritt für Schritt wieder dem Alltag zuzuwenden, ohne wichtige Punkte zu übersehen.

