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UR- UND FRÜHGESCHICHTE Urgeschichte (Vitrine 1, links) Die ältesten Spuren, die Menschen im Raum Bad Ems hinterlassen haben, sind Steinbeile aus der Jungsteinzeit um 1800 v. Chr. Aus der Zeit der Urnenfelderkultur (12. bis 7. Jh. v. Chr.) stammen die großen Graburnen. Sie geben erste Hinweise auf eine längerfristige Besiedlung im heutigen Stadtgebiet am Emsbach und in der Lindenbach. Mit der nachfolgenden Hunsrück-Eifel-Kultur (7. bis 5. Jh. v. Chr.) setzte die Eisenzeit ein. Keramik und Schmuck sind aus der Zeit dieser Kultur erhalten, etwa ein Gefäß, das nahe der Martinskirche gefunden wurde und ein gedrehter Halsring aus Bronze, gefunden beim Haus "Vier Türme". Für ihre Toten legten die Träger der Hunsrück-Eifel-Kultur die Hügelgräber an, die noch heute auf dem Trümmerborn oberhalb der Kurkliniken, beim Oberlahnsteiner Forsthaus und bei Becheln zu sehen sind. Aus der Zeit der keltisch geprägten Latène-Kultur (4. bis 1. Jh. v. Chr.) sind nur wenige Funde in Bad Ems bekannt, darunter ein Armring. |